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Neuer Termin 2011!
veröffentlicht am 23/06/10Der neue Termin für den Web 2.0 Kongress 2011 steht!
In 2011 findet diese am 6. und 7. April in Frankfurt am Main statt.
Der erfolgreiche Web 2.0 Kongress geht somit in die nächste Runde.
Wir freuen uns auf Sie, interessante Themen und angeregte Diskussionen!
Den Fachbeirat bilden wie auch im vergangenen Jahr Prof. Marc Drüner und Jörg Bienert.
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Henning Krieg zu Abmahnungen wegen Tweets und rechtlichen Fallstricke bei Twitter & Co.
veröffentlicht am 21/05/10Martin Richter und Hermin Charlotte Hainlein zu Social Media und Marketing 2.0 bei Coca Cola
veröffentlicht am 21/05/10Stefan Holtel zum Web 2.0 Werkzeugkasten für Unternehmen und dem Hashtag Ashtag
veröffentlicht am 10/05/10Web 2.0 Kongress 2010 – Bildergalerie
veröffentlicht am 29/04/10Web 2.0 Kongress 2010 – Bildergalerie
kriegs_recht zur Web2.0-Rechtslage
veröffentlicht am 23/04/10
Henning Krieg (Twitter: kriegs_recht) von Osborne Clark aus Köln beleuchtete die Online- und IT-Rechlichen Aspekte der Social Media. Bekannt? IP-Adressen sind personenschutzrechtliche Daten! Denn der Provider kann sagen, wer zur Zeit x online war.
5 klassische Fehler bei Web2.0:
1. Keine Einwilligung. (Die Einwilligung muss vor Dienstenutzung abgegeben sein. (Beispiel Apps: Kaum einer hat eine solche E. drin. Wer sich die nicht geben lässt, kann wieder abgeschossen werden. “Informiert” bedeutet, dass der User umfassend in Kenntnis gesetzt wird.)
2. Unzulässige Analysetools (Berliner Datenschützer wollen Google Analytics auf die rote Liste setzen)
3. Keine Datensparsamkeit (Sie sollten Daten sparsam erheben, E-Mail reicht!)
4. Mangelhaftes Datenmanagement (die Nutzer haben ein Auskunftsrecht und ein Recht auf Sperrung oder Lösung ihrer Daten)
5. Regelung bei Auftragsdatenverarbeitung fehlt (Änderung im Bundesdatenschutzgesetz im September 2009: Verträge mit Auftragsdatenverarbeitern müssen sämtlichst schriftlich abgewickelt werden – das machen höchstens 80 % – Das gilt auch für Twitter, für die Einbindung des Microbloggingdienstes muß man jetzt auch einen solchen schriftlichen Vertrag haben, sonst sind bis zu 50.000 Euro zu zahlen)
Und wie macht man nun rechtskonformes Social Media Marketing?
Der Accountname: Marken- und Namensrechte sind auch bei Accountnamen zu beachten (paralleles Domainrecht)
Fotos und Bildmaterial: Alles, was fotografisch festgehalten ist, ist urheberrechtlich geschützt! Und nicht nur das Recht des Fotografen, sondern auch das des Abgebildeten.
Impressumspflicht: Jedes eigenes Telemedium – auch Twitter – braucht ein Impressum
Social Media Policy: Vorbeugen statt aufräumen – Im Namen der Firma sollte nur bloggen, wer wirklich autorisiert ist. Einfach mal suchen: Die SocMed-Policy von Daimler ist ein gutes Beispiel
Direct Messaging: Keine werblichen Aussagen ohne vorherige Einwilligung. Auch seinen Followern darf man laut §7 Abs. 2 Nr. 3 UWG (erste Abmahnung diese Woche rausgegangen!) keine werblichen Aussagen schicken!
Ich war das!
veröffentlicht am 23/04/10
Marcus Casey, Leiter eCommerce und Mobile bei der Lufthansa, erläuterte in Frankfurt noch einmal den Fall des Gray Powell: Er hatte von der Lufthansa einen offenen Brief erhalten, weil er sein IiPhone in einer Bierbar in LA vergessen hatte. – Darüber, so Casey, bekommen wir unzählige Retweets und Follower.
Damit und mit vielen weiteren Tools sind wir mittlerweile mit knapp 25.000 Followern Brand Nummer eins bei Tweets in Deutschland (in den USA hat die LH-Beteiligung Jet Blue rund 300.000 Follower). In Zukunft wird der Social Media-Bereich Mitglied im Krisenstab.
Insgesamt gibt es nichts, wo die Kunden schneller mitbekommen, was bei uns gerade läuft.
Natürlich sehen wir nach, wer da grade twittert, wer nur wenige Follower hat oder wessen Identität nicht nachvollziehbar ist, dem wird schon mal nicht geantwortet.
Insgesamt müssen die Mitarbeiter ein Gefühl dafür entwickeln, wie sie in welcher Form antworten.
Lufthansa nutzt Twitter auch für den Verkauf: und die Nutzung entsprechender Promotion Codes ist größer und die Voucher werden häufiger verwendet als bei herkönmmlichen Massnahmen.
Und warum sollte ein Twitter-User schneller eine Antwort erhalten als ein Senator, der sich diesen Status erworben hat? Hierfür ist Lufthansa bis dato noch zu keiner Lösung gekommen.
Resümee von Casey: Twitter ist für mich ein perfektes Trendbarometer und ein riesiger Informationskanal. Wir haben mittels Twitter unter anderem auch im Bereich Operations einiges gelernt. Bis zu der Meldung, wo ein User twitterte: moment, Ihr habt den Flug gestrichen, aber ich kann gerade einchecken!?
Teilnehmerin: Ich war vergangenen Sonntag unterwegs und hatte überall die Nachricht, die Hotline sei überlastet. Da versuchte ich es mal mit Twitter – und hatte innerhalb von 20 Minuten die Info zu meinem Flug – Klasse! Casey dazu: Das war ich! Denn wegen der Wolke hatten wir alle in den letzten Tagen Sonderdienste. – So schliesst sich auf dem Web2.0-Kongress der Kreis zwischen Twitterern und Followern.
Social Media? Nur mit positivem Deckungsbeitrag!
veröffentlicht am 23/04/10
Christoph Schallenberg, Leiter eBusines im Vertrieb der Telekom in Bonn, will mit Social Media gezielter verkaufen oder Kosten im Service senken und mag keine Strategischen Projekte. Web2.0 müsse sich immer direkt rechnen.
Neuer Service: “Telekom_hilft” (Start ist der 5. Mai)
Aus der aktuellen Praxis im Bereich Web2.0 berichtet Andreas Bock, Leiter Social Media Sales & Service. Zum Beispiel Twitter: Hier will die Telekom Tweets scannen und die Microblogger direkt ansprechen: May I help you? Unter dem Twitternamen “Telekom_hilft” (Start ist der 5. Mai) will das Unternehmen seine Servicestruktur erweitern. Aber was, wenn der Kunde beispielsweise seine Daten preisgibt, weil er nicht erkennt, dass jedermann mit liest? Dann, so Bock, hilft nur der große rote Rahmen um den Sicherheitshinweis.
Schallenberg zu dem Twitter-Vorstoß: Wir können uns nur dann unterstützen, wenn wir uns gegenseitg ergänzen. Das hört sich nach einer offenen Twitter-Strategie an, in der der Konzern seinen Mitarbeitern offenbar weitgehende Freiheiten lässt.
Und was, so ein Teilnehmer, wenn der Twitter-Account in 6 Monaten erfolgreicher wird als der Callcenter-Kundenservice? Schallenberg: Dann können wir skalieren. Ausserdem kann der Kunde in 140 Zeichen nicht alles sagen, da wird er dann auf andere Kanäle verwiesen.
social media ist wie teen sex
veröffentlicht am 23/04/10Im ersten Talk des Tages ging es um die Frage nach der Nutzbarkeit von Communities.
Leads über Plattformen generieren
Werner Nieberle, Geschäftsführer Vogel IT Medien GmbH: Wir leben von den Leads, die wir über unsere Plattformen generieren, als Web2.0-Tool nutzen wir Xing, um hierüber zusätzliche Kontakte zu generieren. Wir haben 15.000 Leute darüber bekommen, Experten lassen sich darüber gut erreichen. Auch über Twitter produzieren wir Nutzer. Die Wikipedia nutzen wir mit neuen thematischen Beiträgen, die uns neue Leser bringen. Facebook nutzen wir, um darauf geschäftliche Applikationen zu testen.
Insgesamt: gute Plattformen, um neue Leser zu gewinnen und unsere Medien dort zu platzieren.
Wir sind kein Technologieanbieter, sondern eine Entertainment-Bude.
Stefan Zilch, myspace Sales Director in Berlin, nutzt Social Media bereits seit ca 3 Jahren und sagt: Wir sind die Musik-Plattform. Seine Definition: Social Media ist wie teen sex. Jeder wills, keiner weiss wie. Und wenn man es gemacht hat, ist man überrascht, dass es doch nicht so gut war. Das heisst für uns: Die User wollen unterhalten werden und das müssen wir konsequent verbessern. Entertainment und Musik sind key für uns.
In Zahlen: 450.000 Bands auf myspace, damit und mit dem gesamten Musik-Content sind wir quasi auch der größte Radiosender. Und wir veranstalten Secret Shows für bisher nicht weltweit bekannte Bands. Wir sind kein Technologieanbieter, sondern eine Entertainment-Bude. Wir schaffen Content-Umfelder, in denen wir unsere Kunden platzieren.
Coca-Cola-Marketier Martin Richter: Facebook wird zu einer Art Betriebssystem im Netz, einer Plattform, die der Nutzer gar nicht mehr verlässt.
MySpace-Zilch: So etwas wie der “Ilike-Button” (facebook) ist die Zukunft der Werbung. Empfehlungen und Vertrauen sind die Währung. In Zukunft wird sich der gesamte Content-Markt permanent verändern. Die Leute werden sich überlegen, ob sie nun Sky abonnieren oder sich eine TV-App laden.
Und wohin geht die Reise beim Thema Privacy?
Richter: Die Kunden geben zunehmend bewusst private Daten raus.
Zilch: User Targeting verbietet es, Daten von Usern rauszugeben. Diese Diskussion ist eine reine B2B-Diskussion. Die User interessiert das gar nicht. Auch Werbung kann einen Mehrwert haben, wenn sie sehr gut getargeted ist.
Nieberle: Insgesamt brauchen wir noch sehr viel Aufklärungsarbeit, damit Kids, aber auch neue User begreifen, was sie tun, wenn sie sich im Netz bewegen und kommentieren oder posten.
Und womit machen die Social Networks in 3 Jahren Geld?
Zilch/Myspace: Mit Empfehlungen. Das ist auch die Angst von Google, niemand interessiert ein Algorithmus. In Zukunft wird jedes Wort oder Bild ein Affiliate, mit dem sich Geld verdienen lässt.
Teilnehmerstimmen: Wer macht Zusatzservices wie Business Profile managen etc.?
unisono: Facebook, Google etc. werden erst mal weiter Daten saugen und ihre Wachstumsprobleme beseitigen. Diese stark wachsenden Anbieter müssen derzeit vornehmlich dafür sorgen, dass ihre Server nicht abrauchen..









