Kongress 2012

23. Januar 2012 admin Kommentare ausgeschaltet

Themen Highlights:

  • Facebook Commerce
  • Gamification
  • Social Media Monitoring & Analytics
  • Social CRM
  • Employer Branding
  • Community Management
  • WEB²/WEB 3.0 Business Technologie
  • Social Media Kampagnen – Best Practices
  • Social Business Production – Crowd Sourcing
  • Community Sales – Group Buying
  • Location based Services
  • Mobile Social Web
  • Mobile Commerce

SPECIAL:
Gamification für Unternehmen

Dr. Mario Herger,
Senior Innovation Strategist & Global Head of Gamification,
SAP Labs LLC & Enterprise-Gamification.com

 

Refenten aus folgenden Unternehmen:

Robin Karakash
BE VIACOM
Christoph Fellinger
Beiersdorf
Professor Dr. Peter Gentsch
Business Intelligence Group
Renata Fischer-Slisuric
Coca-Cola
Svea Raßmus
Deutsche Bahn
Daniel Pankatz
Deutsche Post DHL


Dr. Jasmin Franz
DLR
Dr. Daniel P. Glasner
Groupon
Anja Stagge
Healthcare meets Socialmedia
Karl-Heinz Land
MicroStrategy
Roland Fiege
MicroStrategy
Reiner Ernst
Oracle Deutschland


Dr. Marc Jost-Benz
Robert Bosch
Ingo Floren
Sanofi-Aventis
Dr. Mario Herger
SAP Labs
Tobias Dennehy
Siemens
Dr. Hendric Hallay
Volkswagen


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China: the most connected generation

Harry Hui, MBA, Chief Marketing Officer, PepsiCo Greater China and President, Universal Music Southeast, stellte die sechs “Mega Drives” der chinesischen Gesellschaft vor.

In den letzten 30 Jahren gab es grundlegende Veränderungen in der Politik, der Wirtschaft und im gesellschaftlichen Leben. Das habe Auswirkungen vor allem auf die junge Generation. Hier machte Hui den ersten Trend aus: „Cool a la China Style“. Einerseits sei die Generation noch von alten Werten und Traditionen geprägt, anderseits seien sie neugierig auf neue Techniken, voller Energie, stolz und auch bereit, Regeln zu brechen. Hui nennt es „modernitiy inspired by tradition.“

China: 50% der Freunde sind „Online-Freunde“

Der zweite Trend ist für den Marketingexperten „Fantasy meets reality“. Eine ganze Generation ist geprägt von der „Ein-Kind-Politik“, die zu einer Vereinsamung führe und diese Generation einem großen Druck aussetze: Nicht nur die richtige Schule und den richtigen Job zu finden sei eine Herausforderung, sondern auch Freunde und einen Lebenspartner zu finden, sei schwierig geworden. „It is a shame without friends“ – für viele Chinesen ist daher die Online-Community ein wichtiger Ersatz geworden. Keine andere Generation sei so vernetzt: 750 Millionen sind mit mobilen Geräten unterwegs, 480 Millionen sind online, insgesamt gibt es 113 000 Internetcafes.  Mehr…

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„Mitarbeiter muss man nicht schützen, sondern schulen“

Dr. Michael Huh, Leiter Social Media und audiovisuelle Kommunikation bei Daimler, fragte in seinem Vortrag: Wieviel Web 2.0 verträgt ein Unternehmen?  Lange Zeit ist wie in vielen andern Unternehmen nichts passiert. Auftakt für mehr Social Media waren Daimler-Blogs, in denen Mitarbeiter für Mitarbeiter, aber auch externe schreiben. Diese Blogs sind sehr erfolgreich. Es entstehen weitere  ganz unterschiedliche Blogs der verschiedenen internen Abteilungen. Beispiele: http://blog.daimler.de/
http://blog.daimler.de/hier-bloggen-mitarbeiter/ http://blog.daimler.de/kategorien/einstieg-und-karriere/
http://blog.daimler.de/kategorien/technologie-und-zukunft/

„Mitarbeiter muss man nicht schützen, sondern schulen“

Wichtig war, auf das neue Rollenverständnis der Mitarbeiter einzugehen. Der Lösungsansatz: Mitarbeiter müssen geschult werden, sowohl in Techniken  und Tools des Social Web, aber auch die Kommunikation müsse strategisch geplant werden. Guidelines für Mitarbeiter sind notwendig, denn: Botschaften setzen ist etwas anderes als Dialog zu führen. Mitarbeiter werden also zu Experten. Auch habe man von Anfang an den Datenschutzbeauftragten mit ins Boot geholt, betont Huh.

Auch als Recruiting-Tool nutze man Social Media, und im Gegensatz zu früher sei ein Facebook-Account kein Ausschlusskriterium mehr, erklärte Huh: „ Das wird inzwischen anders bewertet.“

Kernleistungen vernünftig mit Social Media –Aktivitäten verbinden

Dr. Thomas Ogilvie, Senior Vice President bei der  DHL Paket, Deutsche Post DHL, erklärte, dass es anfangs keine konkrete Social Media-Strategie gab und „alle mal losgelaufen sind“. Die Idee, zusammen mit McFit einen Videofilm über ein “sexy Päckchen“ erstellen zu lassen, hat nicht wirklich gut funktioniert. So nahm man erst Mal eine Bestandsaufnahme vor und stellte zwei Dinge fest. Die relevante Zielgruppe ist nicht immer da, wo man sie vermutet und für die Zielgruppe sind manchmal andere Dinge relevant, als man denkt. So war eine der aktivsten Seiten, die sich mit dem Thema Paketversand beschäftigt, eine Reitercommunity.

Und ein hohes Interesse bestand an der Sendungsverfolgung. So integrierte man diese  Möglichkeit direkt in den Twitteraccount . Wichtig war bei der Strategie den Dialog mit den Kunden  zu suchen, es wurden Live Chatforen eingerichtet, über die mittlerweile 10 % aller Anfragen kommen. Hier kommen speziell geschulte Mitarbeiter zum Einsatz. Wichtig auch, dass Social Media Chefsache ist.

Das Fazit von Ogilvie: Bestehende Kernleistungen vernünftig mit Social Media –Aktivitäten verbinden und prüfen, welche Kanäle Sinn machen. Weiter ist Social Media ist nicht nur ein Marketingkanal, sondern auch ein Feld für Produktentwicklung.

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Fidor Bank: Digitalen Lifestyle adaptieren

Matthias Kröner, CEO, Fidor Bank AG, stellte das  Mobile Community Banking Konzept der Fidor Bank vor. Der Ansatz: ” Den digitalen Lifestyle adaptieren und auf das Banking for the Web Generation übertragen. Die Bank im Web: https://www.fidor.de/http://twitter.com/ficoba -http://networkedblogs.com/gdBPT

Über Fidor:  „Die Fidor Bank zeigt, wie wirksam eigene Social-Media-Aktivitäten sein können. So finden über 80 Prozent der Diskussionen um die Fidor Bank im eigenen Blog statt und nicht irgendwo anders. Dieser Blog ist für die Bank ein Art Horchposten, über den sie stets aktuell informiert ist und unmittelbar reagieren kann.“

Die Finanzkrise hat gezeigt, dass das Vertrauen in die Banken gesunken ist. “Social Media heißt nicht, alten Wein in neuen Schläuchen anbieten.  Der Kunde will gehört werden.”  Geschäftsmodelle müssten den Wünschen der Kunden und den Veränderungen im Web Rechnung tragen.

Das bedeute Transparenz:  Statt Beratung durch die Bank gebe es bei Fidor Produkt- und Beraterbewertung durch die User. Es gibt Geldtipps und Ratschläge von Usern.  Banking mit Freunden – Ehrliche Finanztipps mit Bonussystem: https://banking.fidor.de/mein_bonus?login=stored

Mit “moneydeck”  habe die Fidor Bank mit dem Fidor-Pay-Konto einen weiteren Schritt in diese Richtung gemacht. Dies sei kein klassisches Girokonto, sondern angelehnt an E-Wallet, vergleichbar mit Paypal. Hier könne der Kunde virtuelles Geld – zum Beispiel Facebook-Credits – integrieren. Geldgeschäfte könne man auf allen Kanälen, sei es mobil übers Handy oder über einen Twitter-Account abwickeln.

Und ein Buchtipp von Fidor-CEO Kröner: “Here comes everybody” von Clay Shirky

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