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Web 2.0-Kongress startet

22. April 2010 Buettner Keine Kommentare

Drüner-Marc_Prof_DrProf. Dr. Marc Drüner begrüßt die rund 100 Teilnehmer des 7. Web 2.0-Kongress.  Sein Warm-up Thema: “Warum sind soziale Netzwerke so spannend?”  Alle große Kontaktpunkte haben klein angefangen und sich dann immer weiter entwickelt, ohne dass man vorher genau wusste, in welche Richtung.  Ein  Beispiel: www.mint.com, ein Geldmanagement-Tool, das  kostenlos für Nutzer ein webasiertes Haushaltsbudget erstellt, anhand der Daten, die der Nutzer eingibt. Dabei werden alle bisher hinterlegten Daten der User abgeglichen und ausgewertet.

Netzwerk-Nutzer sind auch im “echten” Leben aktiv

26 Millionen Deutsche sind in sozialen Netzwerken unterwegs und bilden eine sehr interessante Zielgruppe. Entgegen üblicher Annahmen haben Netzwerk-Nutzer auch im echten Leben viele Freunde und sind sozial aktiv. “Daher es sehr wichtig ist für Unternehmen, zuzuhören, was im Netz passiert,das sogenannte „Listening 2.0!”, betont Drüner.

Auch das Einkaufsverhalten wird sich ändern und immer mehr in Richtung Social Shops und Live Shops gehen und nicht mehr  Kunden suchen Produkte, sondern die Produkte werden die Kunden finden. Neue komplexe Multi Channel werden sich im Internet  bilden.

Das hat auch Auswirkungen auf das Marketing:  Bannerwerbung wird durch Web 2.0-Marketing ersetzt.  Das bedeutet: Mit der Zielgruppe in den sozialen Netzwerken ins Gespräch kommen. Ein Beispiel für Social Shopping von Otto:  www.smatch.com . Hier können z. B. individuelle Modeprofile erstellt werden.  “Die große Aufgabe wird sein : Menschen mit meiner Marke interaktiv werden lassen und das auch zu kommunizieren”, erklärt der Medienexperte.

Als Beispiel für Open Innovation nennt Drüner den Dell Ideen Shop. Hier können  Kunden schnell und unkompliziert Ideen und Anregungen geben und Produkte beurteilen, also aktiv mitwirken: ww.ideastorm.com