„Mitarbeiter muss man nicht schützen, sondern schulen“
Dr. Michael Huh, Leiter Social Media und audiovisuelle Kommunikation bei Daimler, fragte in seinem Vortrag: Wieviel Web 2.0 verträgt ein Unternehmen? Lange Zeit ist wie in vielen andern Unternehmen nichts passiert. Auftakt für mehr Social Media waren Daimler-Blogs, in denen Mitarbeiter für Mitarbeiter, aber auch externe schreiben. Diese Blogs sind sehr erfolgreich. Es entstehen weitere ganz unterschiedliche Blogs der verschiedenen internen Abteilungen. Beispiele: http://blog.daimler.de/
http://blog.daimler.de/hier-bloggen-mitarbeiter/ http://blog.daimler.de/kategorien/einstieg-und-karriere/
http://blog.daimler.de/kategorien/technologie-und-zukunft/
„Mitarbeiter muss man nicht schützen, sondern schulen“
Wichtig war, auf das neue Rollenverständnis der Mitarbeiter einzugehen. Der Lösungsansatz: Mitarbeiter müssen geschult werden, sowohl in Techniken und Tools des Social Web, aber auch die Kommunikation müsse strategisch geplant werden. Guidelines für Mitarbeiter sind notwendig, denn: Botschaften setzen ist etwas anderes als Dialog zu führen. Mitarbeiter werden also zu Experten. Auch habe man von Anfang an den Datenschutzbeauftragten mit ins Boot geholt, betont Huh.
Auch als Recruiting-Tool nutze man Social Media, und im Gegensatz zu früher sei ein Facebook-Account kein Ausschlusskriterium mehr, erklärte Huh: „ Das wird inzwischen anders bewertet.“

Prof. Dr. Marc Drüner,
Professur für Marketing und Innovationsmanagement Steinbeis-Hochschule Berlin, Media Management, Geschäftsführender Gesellschafter der trommsdorff + drüner, innovation + marketing consultants GmbH und






