Web 2.0 ist kein Spielzeug
Über 85 % der Unternehmen haben Web 2. 0 bereits implementiert oder planen es. ( Forrester 2009). Reiner Gratzfeld (Henkel) betont, wie wichtig es ist, bei der Einführung von Web 2.0-Diensten die Geschäftsleitung, aber auch HR, Marketing und andere Abteilung einzubeziehen. Wichtig auch die Freiwilligkeit als Leitidee, was die Nutzung von Social Services im Unternehmen angeht.
Auch wenn man kaum den Gesamtnutzen von Web 2.0 berechnen könne, sollte man für konkrete Szenarien durchaus mal eine Kosten-Nutzten-Analyse durchspielen, so Gratzfeld. Und er macht deutlich: „Web 2.0 ist im Unternehmen bereits geschäftsrelevant.“ Und Unternehmen werden umdenken müssen. So werde E-Mail von Social Netzwerken immer mehr abgelöst, bei jüngeren Usern spielt Mailen kaum noch eine Rolle. Dies heißt aber auch, mit Social Media den E-Mail Overload in Griff zu bekommen.

Prof. Dr. Marc Drüner,
Professur für Marketing und Innovationsmanagement Steinbeis-Hochschule Berlin, Media Management, Geschäftsführender Gesellschafter der trommsdorff + drüner, innovation + marketing consultants GmbH und






